Wer für eine Gruppe kocht, plant in Gerichten – einkaufen muss man aber in Regalen. Salat steht dann dreimal in der Tabelle, das Hackfleisch verteilt sich auf zwei Abende, und im Markt steht man vor dem Kühlregal und rechnet. Dieser Zwischenschritt lässt sich auslagern: Eine KI fasst die Zutaten zusammen, summiert die Mengen und ordnet sie den Supermarkt-Regalen zu.
Wie viel pro Person überhaupt nötig ist, steht in den Richtwerten für Gruppen. Diese Seite setzt danach an: Die Gerichte stehen fest, jetzt muss daraus eine Einkaufsliste werden.
Unten steht ein vollständiges Beispiel aus einem echten Vereinsausflug – aus 23 Zutatenzeilen werden 16 Artikel in 6 Regalen.
Bevor die KI etwas zusammenfassen kann, braucht sie deine Gerichte und deren Zutaten. Am besten als Tabelle in Excel oder Google Sheets – eine Zeile pro Zutat, mit ungefährer Menge. Eine getippte Liste oder eine Notiz auf dem Handy geht aber genauso; die KI kommt auch mit unordentlichem Text zurecht. Schreib dazu, für wie viele Personen ein Gericht gedacht ist, dann rechnet die KI die Mengen hoch.
Für das Beispiel auf dieser Seite – ein Vereinsausflug mit drei Abendessen – sehen die Gerichte so aus. Farbig markiert sind die Zutaten, die in mehreren Gerichten vorkommen und später zusammenfallen:
Abend 1
Abend 2
Abend 3
Markiert sind die 11 Zeilen, die zu 4 Artikeln zusammenfallen – teils sogar unter verschiedenen Namen („Hackfleisch“ und „Rinderhack“).
Öffne eine KI deiner Wahl – zum Beispiel ChatGPT (chatgpt.com), Gemini (gemini.google.com) oder Claude (claude.ai). Die kostenlosen Versionen reichen dafür aus. Starte einen neuen Chat, füge den Text von unten ein, darunter deine Aufstellung aus Schritt 1, und schick beides ab.
Der Text erklärt der KI nicht nur, was sie rechnen soll, sondern auch, in welcher Schreibweise sie antworten muss – damit du ihre Antwort danach ohne Nacharbeit übernehmen kannst. Du musst ihn nicht verstehen und nichts daran ändern; er ist für die KI geschrieben, nicht für dich.
Du bekommst eine Aufstellung von Gerichten und deren Zutaten für eine Gruppenverpflegung (Tabelle, Liste oder Fließtext).
Aufgabe:
1. Wenn Portions- oder Personenzahlen angegeben sind, rechne die Zutatenmengen darauf hoch.
2. Fasse gleiche Zutaten über alle Gerichte hinweg zusammen und summiere die Mengen.
3. Ordne jede Zutat einem typischen Supermarkt-Regal zu (z. B. "Obst & Gemüse", "Fleisch- & Wursttheke", "Käse & Molkerei", "Backwaren", "Teigwaren & Trocken", "Konserven, Soßen & Öl", "Gewürze", "Getränke", "Haushalt").
4. Schreibe in "note", aus welchen Gerichten sich die Menge zusammensetzt (z. B. "Spaghetti 1, Burger 6").
Antworte ausschließlich mit JSON in genau diesem Format – ohne Markdown, ohne Erklärung.
Wichtig: Antworte in einer einzigen Zeile. Keine Zeilenumbrüche, keine Einrückung, keine Leerzeichen zur Ausrichtung – die Antwort wird von Hand kopiert und soll kurz bleiben.
{"mode":"merge","categories":[{"name":"Obst & Gemüse","emoji":"🥬","items":[{"name":"Salat","quantity":"9 Köpfe","note":"Spaghetti 1, Burger 6, Käse 2"},{"name":"Tomaten","quantity":"33"}]},{"name":"Fleisch- & Wursttheke","emoji":"🍖","items":[{"name":"Rinderhack","quantity":"4,2 kg","note":"Burger"}]}]}
Felder:
- "mode": Gib immer "merge" an. Ob die Liste ergänzt, mit bestehenden Mengen zusammengezählt oder komplett ersetzt wird, wählt der Mensch beim Import in der App – dieser Wert wird dort überschrieben.
- "name" (Pflicht) je Kategorie und je Artikel.
- "emoji" (optional) ein einzelnes Emoji für die Kategorie.
- "quantity" (optional) freier Text, z. B. "4,2 kg" oder "9 Köpfe".
- "note" (optional) Zusatzinfo.
Hier ist die Aufstellung:Jede Menge steht genau einmal da, und die Notiz sagt, woraus sie sich zusammensetzt. Damit muss man an der Theke nicht mehr rechnen – und wenn ein Gericht ausfällt, weiß man sofort, was sich ändert.
6 Köpfe Salat3 Zeilen
Spaghetti 1, Burger 3, Käsespätzle 2
7 Gurken3 Zeilen
Spaghetti 2, Burger 3, Käsespätzle 2
23 Tomaten3 Zeilen
Spaghetti 4, Burger 15, Käsespätzle 4
5 Zwiebeln
Spaghetti
2 Zwiebeln rot
Burger
5 Karotten
Spaghetti
6,7 kg Hackfleisch2 Zeilen
Spaghetti 2,5 kg, Burger 4,2 kg
630 g Speckwürfel
Käsespätzle
52 Scheiben Burgerkäse
Burger
1250 g Bergkäse
Käsespätzle
3 × 150 g Parmesan
Spaghetti
5 Sahne
Käsespätzle
47 Burger-Brötchen
Burger
3,5 kg Spaghetti
Spaghetti
5,5 kg Knöpfle frisch
Käsespätzle
4 l Tomatensoße
Spaghetti
Die KI antwortet mit einem Block voller geschweifter Klammern und Anführungszeichen. Das sieht ungewohnt aus, ist aber nur eine geordnete Schreibweise derselben Liste – du musst sie weder lesen noch verstehen. Markieren, kopieren, einfügen, fertig.
Falls etwas schiefgeht: Meldet die Seite, dass mit der Antwort etwas nicht stimmt, kopiere die Meldung zurück in den Chat und bitte die KI, es zu korrigieren. Die Meldung sagt genau, an welcher Stelle etwas fehlt – meistens ist es damit im zweiten Versuch erledigt.
Genau das würde die KI zu dem Beispiel oben ausgeben. Fachleute nennen diese Schreibweise JSON; für dich ist es einfach der Text, den du einfügst.
{
"mode": "replace",
"title": "Vereinsausflug",
"categories": [
{
"name": "Obst & Gemüse",
"emoji": "🥬",
"items": [
{
"name": "Salat",
"quantity": "6 Köpfe",
"note": "Spaghetti 1, Burger 3, Käsespätzle 2"
},
{
"name": "Gurken",
"quantity": "7",
"note": "Spaghetti 2, Burger 3, Käsespätzle 2"
},
{
"name": "Tomaten",
"quantity": "23",
"note": "Spaghetti 4, Burger 15, Käsespätzle 4"
},
{
"name": "Zwiebeln",
"quantity": "5",
"note": "Spaghetti"
},
{
"name": "Zwiebeln rot",
"quantity": "2",
"note": "Burger"
},
{
"name": "Karotten",
"quantity": "5",
"note": "Spaghetti"
}
]
},
{
"name": "Fleisch- & Wursttheke",
"emoji": "🍖",
"items": [
{
"name": "Hackfleisch",
"quantity": "6,7 kg",
"note": "Spaghetti 2,5 kg, Burger 4,2 kg"
},
{
"name": "Speckwürfel",
"quantity": "630 g",
"note": "Käsespätzle"
}
]
},
{
"name": "Käse & Molkerei",
"emoji": "🧀",
"items": [
{
"name": "Burgerkäse",
"quantity": "52 Scheiben",
"note": "Burger"
},
{
"name": "Bergkäse",
"quantity": "1250 g",
"note": "Käsespätzle"
},
{
"name": "Parmesan",
"quantity": "3 × 150 g",
"note": "Spaghetti"
},
{
"name": "Sahne",
"quantity": "5",
"note": "Käsespätzle"
}
]
},
{
"name": "Backwaren",
"emoji": "🥖",
"items": [
{
"name": "Burger-Brötchen",
"quantity": "47",
"note": "Burger"
}
]
},
{
"name": "Teigwaren & Trocken",
"emoji": "🍝",
"items": [
{
"name": "Spaghetti",
"quantity": "3,5 kg",
"note": "Spaghetti"
},
{
"name": "Knöpfle frisch",
"quantity": "5,5 kg",
"note": "Käsespätzle"
}
]
},
{
"name": "Konserven, Soßen & Öl",
"emoji": "🥫",
"items": [
{
"name": "Tomatensoße",
"quantity": "4 l",
"note": "Spaghetti"
}
]
}
]
}In einem normalen Chat nicht. ChatGPT und Claude schreiben dort Text, sie greifen aber nicht von sich aus auf fremde Seiten zu und können deshalb nichts in deine Liste eintragen. Deshalb der Umweg über Kopieren und Einfügen – der dauert ein paar Sekunden und funktioniert immer.
Verbinden lässt sich beides trotzdem: ChatGPT und Claude können über eine eigens eingerichtete Erweiterung fremde Programme ansteuern. Das ist aber Bastelarbeit, die man einmal einrichten muss – und man gibt der KI damit ein Zugangsrecht auf die Liste, das sie auch zum Überschreiben nutzen kann. Für einmal Einkaufen lohnt sich das nicht.
Wer regelmäßig automatisch befüllen will – etwa aus einem eigenen Skript oder einem Automatisierungsdienst – findet im Import-Fenster einen zeitlich begrenzten Zugangsschlüssel dafür. Wer damit nichts anfangen kann, braucht ihn auch nicht: Einfügen führt zum selben Ergebnis.
Benenne die Kategorien nach den Regalen deines Marktes und sortiere sie in der Reihenfolge, in der du durchläufst. Dann arbeitet ihr die Liste einmal von oben nach unten ab.
Lass die KI in die Notiz schreiben, aus welchen Gerichten sich eine Menge zusammensetzt. Fällt ein Gericht aus, siehst du sofort, wie viel weniger du brauchst.
Kommt später ein weiteres Rezept, nimm beim Import den Modus „Mengen zusammenzählen“: Bekannte Zutaten behalten ihre Menge und bekommen die neue dazu. „Ergänzen“ würde sie stattdessen auf die neue Menge setzen.