Klopapier ist alle, das Spülmittel auch, und der Kaffee reicht nie bis zum Wochenende. Eine WG-Liste unterscheidet sich vom Zeltlager oder Grillfest in einem Punkt: Sie ist nie fertig. Es gibt kein Ende, an dem man sie wegwirft – nur die Frage, wer beim nächsten Einkauf dran ist.
Für ein einzelnes Ereignis mit festem Termin gibt es eigene Richtwerte für Gruppen und Feste. Diese Seite ist für den Alltag danach.
Eine unbenutzte Liste wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht – bei einer WG-Liste passiert das in der Praxis nie, denn jede echte Änderung setzt die Frist wieder auf den vollen Zeitraum zurück. Nach dem Einkauf muss auch keine neue Liste her: „Haken zurücksetzen“ im Menü stellt alle Artikel wieder auf offen, ohne dass jemand neu eintippen muss, was ohnehin regelmäßig gebraucht wird.
Nicht nur eine Person verwaltet die Liste. Für eine WG reicht oft eine Liste ohne PIN – dann darf jede*r mit dem Link ergänzen und ändern. Wollt ihr doch eine, kennt sie die ganze WG; Abhaken geht ohnehin ohne.
„Ist gleich leer“ direkt als Artikel anlegen, solange man vor dem leeren Regal steht. Der Zettel im Kopf ist der, der verloren geht.
Wer meistens Klopapier kauft oder wessen Marke es sein soll, gehört in die Notiz des Artikels – dort steht es, wenn es gebraucht wird, nicht nur im Gruppenchat von letzter Woche.
Anders als beim Großeinkauf für ein Ereignis geht es hier selten um Essen für Einzelne, sondern um das, was der ganzen Wohnung gehört. Eine Einteilung, die sich in der Praxis bewährt hat:
Haushalt
Klopapier, Müllbeutel, Küchenrolle, Spülmittel
Putzen
Allzweckreiniger, Schwämme, Bad- und WC-Reiniger
Gemeinsame Küche
Öl, Gewürze, Kaffee, Tee, Zucker, Salz
Sonstiges
Batterien, Glühbirnen, Müllsäcke für die Biotonne
Kategorien lassen sich jederzeit umbenennen, sortieren oder löschen – das oben ist ein Startpunkt, keine Vorgabe.